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Neuer Schulplatz nimmt Form an

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Mit dem Frühlingsbeginn sind nun auch die Bauarbeiten auf unserem Schulplatz in vollem Gange. Im Januar 2018 waren bereits Probegrabungen gemacht worden, aber der Spätwinter hatte den Baubeginn verzögert. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun sichtbar vorangeht. Denn das Projekt begleitet uns schon eine ganze Weile. Bereits im Herbst 2016 hatten sich 16 Schülerinnen mit dem Landschaftsgestalter Hagen Roßmann darüber Gedanken gemacht, wie der Schulplatz attraktiver gestaltet werden kann, nachdem dort die große Linde aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste. Einfach nur Ersatzpflanzungen waren ihnen zu wenig. Statt dessen brachten sie zu Papier, wie sie sich den Vorplatz wünschen. Und aus diesen Idee entwickelte Rossmann einen Entwurf, den er bereits auf unserem Neujahrsempfang 2017 präsentiert hatte. Doch wer bauen will, braucht Geld. Die Beantragung von Fördermitteln übernahm die Stadt. Im Herbst 2017 stand die Finanzierung. Im Schuljahr 2016/17 hatte der Kunstkurs Keramik bereits die Litfaßsäule mit fast 6000 farbigen Mosaiksteinchen gestaltet. Diese Säule ist natürlich der Blickfang auf dem Platz.

Inzwischen sind elektrische Leitungen, Drainage und Bewässerung verlegt worden und die ersten Beeteinfassungen sind bereits zu sehen. Mit der Beetbepflanzung wurde die Gärtnerei Hering beauftragt. Sie wird gemeinsam mit unseren Oberschülern die Stauden und Knollen einsetzen. Und in Kürze sollen auch die Bäume gepflanzt werden. Dann stehen noch die Pflasterarbeiten aus und auch die Sitzmöbel fehlen noch.

Und noch ein Punkt war den Schülerinnen bei der Platzgestaltung sehr wichtig: Sie möchten eine Stele integrieren, die daran erinnert, dass zu Zeiten des Nationalsozialismus Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme in der Außenstelle in Wittenberge inhaftiert waren und zur Zwangsarbeit in der Zellstoffverarbeitung verpflichtet wurden. Bisher gibt es keinen offiziellen Hinweis darauf in unserem Stadtgebiet. Und deshalb wollen die Oberschüler auf ihrem Schulplatz dem Gedenken an die Häftlinge einen Platz einräumen.

Eine Frage konnten wir leider bisher immer noch nicht lösen, und zwar das Parkplatzproblem für das Behindertenfahrzeug. Wo das künftig parken wird, um unseren Schüler Alex mit seinem Rollstuhl sicher aus- und einzuladen, bereitet uns noch Kopfzerbrechen. Aber wir sind sicher, dass wir auch dafür bei der Platzgestaltung und mit Unterstützung der Stadt Wittenberge einen geeigneten Platz finden werden.

Ach übrigens: Gelernt und gearbeitet wird natürlich auch in der Schule: Im Moment sind die 8. Klassen wieder im BBZ bei den Werkstatttagen. Und ab 19.04. beginnen bereits die Abschlussprüfungen für unsere Zehntklässler.

 

Es bleibt also spannend. Wir halten euch über den Baufortschritt und unser Schulleben auf dem Laufenden. (Fotostrecke)

 

Der Lehrerrat der Oberschule Wittenberge